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SV 1921 Wannweil e.V.
Orientierungslauf

Grundlagen Orientierungslauf

Orientierungslauf ist eine Laufsportart, bei der mit Hilfe eines Kompasses und einer speziellen Karte eines begrenzten Gebietes vorher festgelegte, sogenannte Posten in einer bestimmten Reihenfolge angelaufen werden müssen. Je nach eingesetztem System registriert sich der / die OrientierungsläuferIn mittels eines elektronischen Chips am Posten oder "stempelt" mittels einer Zange ein eindeutiges Muster in die Karte. Bei Wettkämpfen wird in der Regel einzeln im Abstand von einer Minute gestartet, damit ein Gemeinsam-Laufen nicht sinnvoll ist. Am Ende gewinnt der-/diejenige, wer am schnellsten alle Posten in der korrekten Reihenfolge gestempelt hat.

Orientierungslauf ist ein Familiensport, der seinen Ursprung im späten 19. Jahrhundert in Norwegen beim Ski-Orientierungslauf und später in Schweden mit dem Fuß-Orientierungslauf gefunden hat. OL wird Üblicherweise im Wald durchgeführt. Bestimmte Disziplinen werden aber auch in urbanem Gelände, wie Parks und (Innen-)Stadtbereichen durchgeführt. Heute werden Orientierungsläufe weltweit durchgeführt. Als Spitzennationen im internationalen Vergleich gelten die skandinavischen Länder und die Schweiz. So finden auch in Schweden mit dem O-Ringen und der Tiomila, sowie in Finnland mit der Jukola, die größten OL-Veranstaltungen mit bis zu 25.000 AthletInnen statt. In Deutschland existieriert ebenfalls eine recht aktive OL-Szene, wobei historisch bedingt die OL-Vereine in den neuen Bundesländern deutlich größer sind. Das zeigt sich bspw. in der jahrzehntelangen Dominanz der sächsischen OLerInnen beim jährlich stattfindenden Jugend-Länder-Vergleich.


Foto: SportIdent

Mit Kindern kann bereits in jungen Jahren spielerisch die Bewegung im Wald geübt werden. Das Auffinden der Posten bietet ausreichend Motivation für die Kinder. Auf Wettkämpfen können die Kinder dann von den Eltern begleitet werden. Je nach Fähigkeiten und kognitiver Leistung können die Kinder ab 8 Jahren ihre ersten Orientierungsläufe selbst bewältigen. Dafür ist es natürlich erforderlich, die OL-Karten lesen und die Kartensignaturen korrekt interpretieren und ins Gelände übertragen zu können. Mit den Jahren kann das physische Training sukzessive intensiviert werden, um die Ausdauerleistung zu erhöhen. Parallel dazu verläuft die Ausbildung im Kartelesen. Je besser die Kombination aus Laufen und Kartelesen geübt und die Abläufe automatisiert werden, um so schneller und sicherer kann man sich im Gelände orientieren und fortbewegen.


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15.06.-16.06.2024 Freital Sachsen: DM Sprint + Sprint Staffel

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